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Frieren im Schlaf: Sorgen Sie für Abhilfe!

Jetzt sofort und auf Dauer: Wir haben 4 SOS-Tipps und 4 Dauerlösungen gegen das Frieren im Bett, die Ihnen helfen, besser zu schlafen!

Tue, 10.01.2023 | von Topschaum
Frieren Sie nachts? Dann helfen diese Tipps.

Sie frieren im Bett? Wir haben 4 Sofort-Tipps + 4 Dauerlösungen gegen das Frieren!

Wenn man abends unter die Bettdecke steigt, dauert es - je nach Außen- und Raumtemperatur oder körperlichem Befinden - einige Minuten, bis man aufgewärmt ist. Frieren Sie jedoch regelmäßig im Bett oder wachen nachts sogar wegen kalter Füße und klappernden Zähnen auf, helfen unter Umständen diese Tipps.

Plötzlich nachts frieren: Das Wichtigste in Kürze

Ich wache nachts auf und friere. Woran liegt das?

Starkes Frieren kann beim Durchschlafen ebenso kontraproduktiv sein wie nächtliche Schwitzattacken. Neben medizinischen Ursachen für das nächtliche Frieren, wie beispielsweise Schilddrüsen-Probleme, kann auch die falsche Schlafumgebung der Grund sein. Achten Sie daher auf ein gutes Raumklima, die passende Bettdecke und wärmende Nachtwäsche.

Was tun gegen Frieren im Bett?

Im besten Fall sorgen Sie vor: Zum Beispiel mit einer wärmenden Bettdecke bzw. einem wärmenden Bettbezug oder einer etwas dickeren Nachtwäsche. Auch warme Wollsocken können gegen das plötzliche Frieren in der Nacht helfen.

Nächtliches Frieren: Ist meine Matratze zu kalt?

Das ist durchaus möglich. Vor allem Taschenfederkernmatratzen gelten als sehr luftdurchlässig, damit aber leider auch sehr kühl. Wenn Sie eine warme Schlafumgebung bevorzugen, wählen Sie lieber einen wärmenden Schaumstoff als Material der Matratze.

Gibt es Menschen, die schneller frieren als andere?

Das Kälteempfinden ist in der Regel sehr individuell. Dennoch tendieren manche Menschen eher zum nächtlichen Frieren als andere. Dies betrifft oftmals Frauen, die insbesondere beim Einschlafen unter kalten Füßen leiden, und auch ältere Menschen, bei denen einfach die schlechtere Durchblutung und die geringe Bewegung zu einem höheren Kälteempfinden führt.

Frieren beim Einschlafen: Was kann man tun?

Was oft hilft um wach zu bleiben, zum Beispiel eine kalte Dusche oder ein Eisbad für die Füße, ist kurz vor dem Einschlafen kontraproduktiv. Wer friert, kann nicht gut schlafen. Denn Kälte hält den Körper wach. Das ist ein körpereigener Mechanismus, der uns vor dem Erfrieren schützen soll: Kälte kurbelt den Kreislauf und die Durchblutung an, steigert die Ausschüttung von Endorphinen und Dopamin und gibt uns einen Energieschub.

Darum gilt:

Wer gut und erholsam schlafen möchte, sollte - unter anderem - für eine ausreichend warme Schlafumgebung sorgen.

Wachen wir regelmäßig auf, weil wir frieren, wird unsere Schlafruhe gestört und wir finden nicht die Erholung, die wir für den nächsten Tag brauchen. Auf Dauer können Konzentrationsschwierigkeiten, Übermüdung und Gereiztheit auftreten. Schon das Zubettgehen mit kalten Füßen hindert uns daran, schnell einzuschlafen.

Darum gilt außerdem:

Nicht mit kalten Füßen ins Bett gehen. Sie halten uns munter und hindern uns am Einschlafen!

Gut zu wissen: Dass Sie frieren, wenn Sie müde sind, ist ganz normal. Der Körper signalisiert dann, dass er Ruhe benötigt. Durch die Erschöpfung und den Stress kann der Körper die Blutversorgung nicht mehr so gut regulieren. Zudem verengen sich die Blutgefäße, sodass das Blut schlechter verteilt wird - und dabei werden als Erstes die äußeren Gliedmaßen schlechter versorgt. Folglich frieren wir an den Händen und in den Füßen zuerst, später auch an den Ohren, an der Nase und zuletzt am ganzen Körper. Die Müdigkeit ist auch die Erklärung, warum manche Menschen unter einem Kälteschauer beim Einschlafen leiden. 

Gibt es Menschen, die schneller frieren als andere?

Es gibt Menschen, die frieren gefühlt immer - egal ob Hochsommer oder tiefster Winter. Und es gibt Menschen, denen wir auch bei Minusgraden nicht kalt. Das hat sehr unterschiedliche Gründe. So beeinflusst die allgemeine Durchblutung, wie stark ein Menschen friert oder nicht. Manche Menschen sind einfach eher Warmblüter, andere nicht. Aber auch die persönliche Gesundheit kann ein Grund für ein häufiges Frieren sein - Infektionen, Über- oder Untergewicht, eine Schilddrüsenerkrankung.

Weiterhin zeigt sich häufig bei Frauen und bei älteren Menschen, dass sie unter kalten Gliedmaßen leiden oder generell oft frieren. Bei Frauen liegt der Grund in der Evolution: Um das Überleben von ungeborenen Kindern zu sichern, versorgt der weibliche Körper zunächst die Körpermitte mit Wärme, weshalb Finger und Füße häufig kalt sind. Ältere Menschen bewegen sich weniger, was wiederum zu einer geringen Durchblutung führt. Aber auch Erkrankungen, eine geringere Fettschicht und Muskelmasse sorgen für häufiges Frieren bei Senioren. Im Übrigen kann auch der Schlafmangel dazu beitragen, dass wir schneller frieren und in der Folge wieder nicht einschlafen können. Ein Teufelskreis!

Warum friert man im Bett? Die Gründe

  • Körperliche Ursachen wie Infekte, Erkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion, niedriger Blutdruck, Durchblutungsstörung

  • Persönliche Ursachen wie Stress, Schlafmangel, Sorgen, Depression

  • Äußere Ursachen wie niedrige Raumtemperatur, falsche Bettwäsche, falsche Matratze


Matratzen nach Maß


Was hilft gegen das Frieren im Bett? 4 schnell umsetzbare Tipps + 4 Lösungen gegens Dauerfrieren!

Es gibt einige Maßnahmen, die helfen unmittelbar vor dem Zubettgehen, den Körper aufzuwärmen und besser einschlafen zu können. Sollten Sie jedoch regelmäßig nachts frieren und nicht erholt schlafen, empfehlen wir einige grundlegende Elemente der Schlafumgebung zu verändern.

4 Sofort-Tipps gegens Frieren

Leiden Sie gelegentlich unter kalten Füßen oder Kälteschauern beim Einschlafen? Dann können Sie sich vermutlich bereits mit diesen simplen Tipps Abhilfe verschaffen. Oftmals helfen auch schon ein dickerer Pyjama und warme Wollsocken, um besser Einschlafen zu können und nachts nicht zu frieren. 

Heißes Fußbad - das hilft vor allem, wenn Ihre Füße kalt sind und trotz Wollsocken nicht warm werden. Lassen Sie sich ca. 30 Minuten bis 1 Stunde vor dem Schlafengehen ein heißes Fußbad ein und wärmen Sie Ihre Füße darin auf. 

Dusche oder Wannenbad - um den kompletten Körper aufzuwärmen. Die Wärme kann außerdem hilfreich sein, wenn Sie generell Einschlafprobleme haben. So entspannt der Körper und bereitet sich auf die Erholung in der Nacht vor. Danach warm anziehen und ab ins Bett.

Wärmflasche - hilft ebenfalls um gezielt einzelne Körperpartien aufzuwärmen oder wenn man zwar zum aktuellen Zeitpunkt friert, aber generell lieber kühler schläft. Die Wärmflasche kann in der Nacht dann irgendwann zur Seite gelegt werden.

Heizung - einfach die Raumtemperatur vor dem Schlafengehen etwas erhöhen. Idealerweise liegt diese zwischen 16 und 19°C. Wenn Sie frieren, stellen Sie die Heizung für kurze Zeit höher. Lassen Sie die Heizung aber nicht die gesamte Nacht laufen, denn dann könnte das Raumklima wieder zu warm werden. Zudem ist dies meist unnötiger Energieverbrauch. 

4 Lösungen gegen dauerhaft nächtliches Frieren

Sofern Sie medizinische Ursachen für das nächtliche Frieren ausschließen können, die oben genannten Sofort-Tipps gegen das kalte Bett aber nicht helfen, empfehlen wir Ihnen, Ihre Schlafumgebung zu prüfen. Denn unter Umständen schlafen Sie auf einer Matratze, deren Material eher ein kälteres Schlafklima fördert und daher bei nächtlichem Frieren nicht geeignet ist. Auch die Bettdecke oder der Matratzenbezug können ein kühles Schlafklima fördern und der Grund für nächtliche Kälteschauer sein. 

Heizdecke - sind Sie zufrieden mit Ihrer Matratze, frieren aber häufig, könnte eine beheizbare Decke helfen. Je nach Modell kann man diese schon vor dem Zubettgehen einstellen, sodass das Bett schön warm ist. Achtung vor Verbrennungen!

Bettwäsche - sowohl die Bettdecke als auch der Bettbezug können ausgetauscht werden, wenn Sie oft frieren. Wählen Sie zum Beispiel eine dickere Bettdecke oder Bettwäsche aus angerauter Baumwolle, die für einen wohlig-warmen Kuscheleffekt sorgt.

Matratzenbezug - vielleicht ist auch die Matratze zu kalt, weil beispielsweise zu viel kalte Luft hindurch zirkuliert. Dann kann ein Matratzenbezug mit angerauter Oberfläche helfen, die Kälte abzuhalten. Frottee eignet sich sehr gut für Menschen, die nachts plötzlich frieren. 

Matratze - viele unserer Kunden schlafen deutlich besser, wenn sie sich für eine neue Matratze aus einem “wärmenden” Material entschieden haben. Hier punktet vor allem Viscoschaum - ein thermoplastischer Schaumstoff, der Wärme speichert und nur langsam wieder abgibt. Das sorgt für ein deutlich wärmeres Schlafklima als zum Beispiel eine Matratze aus Komfortschaumstoff oder Gelschaum. Generell gelten vor allem Taschenfederkernmatratzen als eher kühl, sodass nahezu jede Schaumstoffmatratze wärmer ist als Taschenfederkernmatratzen. 

Sind Matratzen aus Schaumstoff wärmer?

Wenn Sie sich für eine neue Matratze entscheiden, weil Sie auf der alten ständig frieren - oder diese ohnehin durchgelegen ist -, greifen Sie lieber zu einem Modell aus Schaumstoff. Schaumstoffmatratzen sind auch luftdurchlässig - abhängig von der Schaumstoffart -, aber grundsätzlich weniger luftdurchlässig als Federkernmatratzen. Das bedeutet auch: Schaumstoffmatratzen speichern weniger kalte Luft und sind folglich wärmer. Je nach Schaumstoffart sind einige Matratzen besonders wärmend, andere weniger. Vor allem Matratzen aus Viscoschaumstoff gelten als wärmespeichernd und ideal für Menschen, die nachts häufig frieren, da der Schaumstoff Wärme nur langsam abgibt.

Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass Sie eine Matratze nicht anhand einer Eigenschaft auswählen sollten. Wichtig ist immer, dass die Matratze komplett auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist - und nicht etwa nur in Bezug auf Ihr Temperaturempfinden. So ist Viscoschaum zwar grundsätzlich wärmer, aber auch etwas weicher als andere Schaumstoffarten. Wer zum Beispiel lieber fester schläft oder vorrangig in der Bauchlage, sollte die Kaltschaummatratze dem Viscoschaum vorziehen. Kaltschaum speichert ebenfalls Wärme, ist aber deutlich fester im Liegegefühl als Viscoschaum.

FAQ zum Frieren beim Einschlafen

Kann man im Schlaf frieren?

Ebenso wie man unter Schwitzen beim Einschlafen und Nachtschweiß leiden kann, kann auch das Frieren einen erholsamen Schlaf stören. Zittern und kalte Füße hindern viele Menschen vor allem beim Einschlafen.

Warum friert man nachts?

Die Gründe sind sehr unterschiedlich für das nächtliche Frieren, zum Beispiel gesundheitliche Ursachen. Oftmals sind es aber eine zu niedrige Raumtemperatur oder das falsche Schlafequipment.

Was hilft gegen nächtliches Frieren?

Wenn Sie ab und an kalte Füße beim Einschlafen haben, hilft eine Wärmflasche oder ein warmes Fußbad vor dem Zubettgehen. Wenn Sie regelmäßig frieren, sollten Sie überlegen sich eine dickere Decke, warme Bettwäsche oder eine Matratze aus thermoplastischem Viscoschaumstoff zu besorgen.

Gerne beraten wir Sie zur Auswahl der passenden Matratze, damit Sie wieder besser und erholter Schlafen - ohne kalte Füße!

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Bild von Anna Tarazevich auf Pexels

 

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